Der FC Raika Volders

Im Dezember 2006 wurde der Sportverein Volders aufgelöst und schon vorher aus den 6 Sektionen eigenständige Vereine gegründet. Am 9. Juni 2006 fand die Gründungsversammlung des Fußballclub (FC) Raika Volders statt. Daher gibt es ab 2006 keine Sektionsleiter mehr, sondern für jeden Verein Obleute. Der Grund für diese Änderung liegt einerseits im neuen Vereinsgesetz 2002 und andererseits, weil für den Dachverein "Sportverein" kein Obmann mehr gefunden werden konnte.

Ehrenmitglieder des FC Raika Volders

  • Med.-Rat Dr. Franz Laimer +
    Ehrenbürger Gemeinde Volders
    verstorben im Juni 2008.

    Ehrenbürger Med.Rat Dr. Franz Laimer war von 1948 bis 1978 unser Gemeinde- und Sprengelarzt und hat so ziemlich viele Fußballer sportärztlich untersucht. Dass er auch jahrelang die ärztliche Betreuung bei sehr vielen Fußballspielen übernommen hat, versteht sich von selbst.

    30 Jahre lang – von 1950 bis 1980 – arbeitete Dr. Franz Laimer im Gemeinderat mit, hielt sich zwar immer im Hintergrund, wurde aber mit wichtigen Aufgaben betraut. Die Meinung vom „Doktor“ wurde von den Bürgermeistern in den damaligen drei Gemeinden Volders, Groß- und Kleinvolderberg, aber auch von den Gemeinderäten und vom Großteil der Bevölkerung sehr geschätzt. Von 1962 bis 1973 war er Gemeindevorstand und nach der Gemeindezusammenlegung 1973 Vizebürgermeister und Finanzreferent der Gemeinde.

    Ein solides Vereinsleben sah Dr. Franz Laimer als Voraussetzung für Frieden und Zusammenhalt im Dorf. Daher unterstützte er die Anliegen der Funktionäre wo immer er konnte und packte auch zu, wenn es notwendig war. Als Obmann der Senseler Musikkapelle (dann Ehrenobmann), als Obmann beim Kirchenchor (dann Ehrenobmann), bei der Feuerwehr (dann Ehrenmitglied), bei den Schützen (Ehrenkranzträger) und als Obmann bei der Raiffeisenkasse Volders wird 1979 ein Sponsorvertrag abgeschlossen, der heute noch aufrecht ist. Dr. Laimer war noch bei vielen Vereinen Mitglied und begeisteter Jäger.

    Bei der Gründung der Sektion Fußball und beim Bau des Fußballplatzes 1963 war Dr. Laimer gemeinsam mit dem damaligen Bgm. Ing. Richard Dierl maßgeblich beteiligt. Alle Sektionen im Volderer Sportverein wurden von Dr. Franz Laimer auch privat finanziell kräftig unterstützt. Er freute sich immer über die Erfolge der Volderer Sportlerinnen und Sportler und stand bei jeder Sportveranstaltung - so gut es ging - als Arzt helfend zur Seite.

    In guter Erinnerung bleibt den damaligen Spielern und Funktionären der Besuch des Endspieles bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland, die von Med.-Rat Dr. Franz Laimer finanziert wurde.
  • Erwin Posch, Ehrenbürger +
    Bürgermeister 1973 - 1998

    Der Volderer Fußballplatz (mittleres Spielfeld) wurde 1963 von den Geschwistern Jaschensky gepachtet.

    In der Amtszeit von Bürgermeister Erwin Posch wurde der mittlere Fußballplatz saniert und eine Flutlichtanlage errichtet. Der westliche Trainingsplatz wurde von der Firma Swarovski spendiert, die Verhandlungen dazu hat Bgm. Erwin Posch abgewickelt. Der östliche Fußballplatz wurde von der Gemeinde angekauft und die gesame Anlage samt Zuschauerraum, Sprecherkabine usw. errichtet.

    Früher hatten die Vereinsfunktionäre und der Platzwart die Aufgabe, den Sportplatzrasen zu pflegen und zu mähen. Später haben Gemeindebauhofarbeiter die Mäharbeiten erledigt. Noch in der Amtszeit von Erwin Posch wurde die Sportplatzpflege an Josef Frischmann (Buggl-Bauer) vergeben.
  • Josef Powoden +
    ehem. Sportvereinsobmann
    Träger des Sportehrenzeichens der Gemeinde Volders

    Als 1963 die Sektion Fußball im Volderer Sportverein gegründet wurde, war Josef Powoden Gründungsmitglied und Kassier.

    Jahrzehntelang hat er sehr viel für diesen Verein getan. Er war zur Stelle, wann immer jemand gebraucht wurde. Ungefähr 40 Jahre lang - solange es halt gesundheitlich ging - war Josef Powoden bei jedem Bauvorhaben und bei allen Sanierungsmaßnahmen mit voller Kraft mit dabei. Bei der Errichtung des ersten Sportplatzes, beim Bau der Kabinen, bei den Einfriedungsarbeiten, bei der Errichtung des Trainingsplatzes (Osten), bei der Errichtung des zweiten Sportplatzes im Westen und bei diversen Sanierungsarbeiten, immer war Sepp zur Stelle. Er hat sehr viel gearbeitet, ohne irgend eine Belohnung zu bekommen.

    Als Dank und Anerkennung hat ihm die Gemeinde Volders das Sportehrenzeichen verliehen und der damalige Sportverein hat ihn zum Ehrenmitglied ernannt. Bei der Gründungsversammlung des Fußballclubs im Juni 2006 wurde Sepp Powoden als Ehrenmitglied in den neuen Verein aufgenommen. Alle, die ihn kennen wissen, dass es Sepp Powoden ein großes Anliegen ist, dass am Volderer Sportplatz guter Fußball gespielt wird und dass gute Nachwuchsarbeit gemacht wird.

    Wir sind Sepp Powoden sehr dankbar für seinen enormen Einsatz. Den wirklichen Wert seiner Arbeit können aber nur jene schätzen, die ihn jahrzehntelang kennen und die mit ihm gearbeitet haben. Wir freuen uns immer, wenn wir Sepp Powoden am Sportplatz sehen und werden nie vergessen, was er für den Volderer Fußballsport getan hat.
  • Ing. Richard Dierl +
    Bürgermeister 1962 - 1972
    verstorben im August 1998.

    1962 war eine ordentlich Trinkwasserversorgung die größte Sorge unseres Bürgermeisters. Es gab auch kaum eine Gemeindestraße, die asphaltiert war. Murenabgänge im Voldertal und hochwasserführender Inn haben den Volderbach aufgestaut. Es gab Überschwemmungen im westlichen Ortsteil. Die Umlegung des Voldererbaches musste sofort in Angriff genommen werden. Geld war damals kaum vorhanden. Durch Arbeitseinsatz und Eigenintitiative von vielen Gemeindebürgern wurden dennoch einige Großprojekte umgesetzt.

    Neben diesen wichtigen Aufgaben in der Gemeinde war der Ruf nach einen eigenen Fußballverein nicht mehr zu überhören. Am 26. Mai 1963 fand im Gasthaus Bräu die Proponentensitzung zur Gründung einer Sektion Fußball im Sportverein Volders statt. Die Proponenten waren: Bgm. Ing. Richard Dierl(+), Johann Krassnitzer, Josef Powoden, Josef Knapp(+) „Jagerwirt“, Adolf Magerl(+) „Obmann des Wintersportvereins“, Oberlehrer Johann Reinstadler(+), Eugen Lutz, Hauptschullehrer Franz Pescolderung und Josef Moser „Lukasbauer“. Weiters waren 45 interessierte Personen zu dieser Versammlung erschienen. Die Gründung einer Sektion Fußball im Sportverein Volders wurde beschlossen.

    Bgm. Ing. Richard Dierl konnte bereits einen Pachtvertrag zwischen den Grundstückseigentümern und der Gemeinde Volders auf 10 Jahre abschließen, somit war das Hauptproblem gelöst. Im Mai 1963 war der Fußballplatz noch ein Feld, im September 1963 begann aber die Meisterschaft. Die Begeisterung war so groß, dass sich 34 Personen spontan und namentlich bereit erklärten, durch freiwillige Arbeitsstunden an der Errichtung des Fußballplatzes mitzuhelfen.

Cool Timeline

1990
1990

Michael Streiter in österreichischer Nationalmannschaft

Michael Streiter spielt erstmals in der Österreichischen Nationalmannschaft.
1992
1992

Aufstieg in Tiroler Liga und Niederlage im Cup-Finale

Sektionsleiter Josef Wurzer freut sich über das sportlich beste Jahr in der Vereinsgeschichte. Die Kampfmannschaft wird 2. in der Landesliga Ost und steigt in die Tiroler Liga auf. Im Cupfinale des Tiroler Fußballverbandes verliert Volders gegen Axams erst im Elfmeterschießen.
1994
1994

Zweite Kampfmannschaft in Volders

Sektionsleiter, Trainer und Fußballspieler Daniel Streiter freut sich, dass wieder 8 Mannschaften an der Meisterschaft teilnehmen. Erstmals hat Volders eine zweite Kampfmannschaft, die zwei Jahre lang von Erich Streiter und danach 1 Jahre lang von Erich Troger trainiert wird. Der Nachwuchs boomt wie nie zuvor. An die 120 Kinder und..Weiterlesen
1995
1995

Abstieg in die Landesliga

Neuer Sektionsleiter wird Erwin Jenewein. Die Volderer Kampfmannschaft hat mit Admira-Wacker erstmals eine Bundesligamannschaft im Freundschaftsspiel als Gegner und verliert ehrenhaft mit 2:5. Trotzdem steigt die Mannschaft wieder in die Landesliga ab.
1997
1997

Abstieg in die Landesliga

Nach dem Abstieg aus der Tiroler Liga sehen die Volderer Fußballer mit großen Erwartungen der Meisterschaft in der Landesliga Ost entgegen. Trainer Friedl Brem und Sektionsleiter Erwin Jenewein haben trotz großen Anstrengungen kein Glück. Die Mannschaft spielt gut und verliert trotzdem viele Punkte in der Meisterschaft. „Zu professionelles Training war..Weiterlesen
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